06.11.2019

Empfehlungen der KSR zu Strahlenschutzaspekten beim Rückbau von Kernanlagen

Die vorliegenden Empfehlungen ergänzen die bestehende Stellungnahme, zielen aber auf Strahlenschutzfragen beim zukünftigen Rückbau in der Schweiz insgesamt hin.

Die Eidgenössische Kommission für Strahlenschutz ist eine ständige Verwaltungskommission und berät den Bundesrat, sowie interessierte Ämter in Fragen des Strahlenschutzes. (www.ksr-cpr.ch/)

Im Anschluss an das KSR-Seminar 2016, welches Strategie und Strahlenschutzherausforderungen beim Rückbau von Kernanlagen zum Thema hatte, äusserte sich die KSR in einer Stellungnahme zu den Strahlenschutzaspekten bei der Planung des zukünftigen Rückbaus Schweizer Kernkraftwerke (KKW).

Die vorliegenden Empfehlungen ergänzen die bestehende Stellungnahme, zielen aber auf Strahlenschutzfragen beim zukünftigen Rückbau in der Schweiz insgesamt hin. Es werden zusätzliche Gesichtspunkte und Erkenntnisse eingebracht.

Es ist der KSR bewusst, dass beim ersten Rückbau eines Kernkraftwerks in der Schweiz sowohl der Betreiber als auch die zuständigen Behörden von Bund und Kanton und nicht zuletzt auch die Gesellschaft/Bevölkerung in unterschiedlicher Art und Weise involviert und betroffen sind und dass bis zu einem gewissen Grad Neuland betreten wird. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem ersten Rückbau eines Schweizer KKW müssen deshalb in die Verbesserung der Abwicklung der zukünftigen Rückbauprojekte einfliessen.

Diese Empfehlungen richten sich in erster Linie an die zuständigen Behörden und an die Betreiber der Kernanlagen. Sie sollen aber auch die Politik und die Öffentlichkeit ansprechen.

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