Rumore

In der dicht besiedelten, verkehrsreichen und hoch industrialisierten Schweiz ist Lärm allgegenwärtig. Er stellt für die Menschen eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen dar. Dank der seit 30 Jahren vorhanden gesetzlichen Bestimmungen und ihrer Anwendung hat sich einiges verbessert. So sind Lärmsanierungen umgesetzt sowie vorausschauende Planungen bei neuen Strassenstrecken, bei der Ortsplanung oder bei der Errichtung von Gewerbebetrieben eingeleitet worden. Doch das verdichtete Bauen, die 24-Stunden-Gesellschaft und das erhöhte Mobilitätswachstum tragen zu einer schleichenden Verlärmung von innerstädtischen und ehemals ruhigen Gebieten bei. Neue Problemfelder öffnen sich und verlangen nach kreativen Massnahmen. Entsprechend haben die kantonalen Fachstellenleiter/innen im 2015 an zwei Konferenzen die beiden Schwerpunkthemen „Ruheschutz und Siedlungsqualität“ und „Massnahmenpläne Lärmbekämpfung und Ruheschutz 2018+“ besprochen. Aber auch in den Fachgruppen und im Vorstand des Cercle Bruit sind diese Problemfelder präsent.


Dossiers


Gruppi di lavoro