Fachtagung Bauproduktegesetz und seine Anwendung in den Kantonen - Colloque Le droit des produits de construction et son application dans les cantons

08.06.2017

Das Bauprodukterecht und seine Anwendung in den Kantonen

Mit dem Ziel, technische Handelshemmnisse abzubauen, wurde die Schweizer Bauproduktegesetzgebung an die EU-Verordnung (CPR) angepasst. Zusatzkosten durch Doppelprüfungen und zulassungen sollen entfallen. Wie wirkt sich das revidierte Bauproduktegesetz (BauPG) auf die Arbeit in den Baubehörden aus? Dieser Frage widmet sich die Fachtagung. Fachtagung nennt sie sich, weil nicht nur Juristen, sondern Praktiker aus den Kantonen zu Worte kommen.

Die Tagung stellt die wichtigsten Änderungen dar und zeigt auf, wie die Behörden der neuen Rechtslage entsprechen können. Auswirkungen des leistungsorientierten Ansatzes auf bestehende Zulassungsver- fahren und angewandte Normen sowie Erfahrungsberichte runden die Tagung ab.

Zielpublikum

Fachpersonen, die sich in ihrer Tätigkeit mit Baugesuchen, aber auch mit Inspektionen und Stichproben von Bauwerken und Anlagen in rechtlicher und technischer Hinsicht befassen. 


Le droit des produits de la construction et son application dans les cantons

La législation suisse sur les produits de la construction (PPCo) a été adaptée à celle de la directive européenne (CPR), dans le but de supprimer les entraves techniques au commerce. Les coûts supplémentaires liés aux doubles examens et certifications devraient ainsi tomber. Quelles effets aura la loi fédérale révisée sur les produits de la construction sur le travail des autorités de la construction ? Cette question est posée à la journée spécialisée. Lors de celle-ci nous donnons la parole aux juristes, mais encore aux praticiens des cantons.

La journée présentera les modifications les plus importantes en la matière et indiquera comment les autorités pourront répondre aux nouvelles situations légales. Les impacts sur les approches orientées résultats, sur les procédures d'homologation et sur les normes appliquées, ainsi que des rapports d'expérience, compléteront la journée.

Public-cible

Personnel spécialisé dans la délivrance des permis de construire, mais également actifs dans les inspections et la prise d'échantillons sur les chantiers et les installations et qui exercent leurs fonctions dans un contexte technique et légal. 


 

Zusammenarbeit im Gewässereinzugsgebiet

27.06.2017

Hintergrund

An das Wasser und die Gewässer bestehen verschiedene gesellschaftliche Ansprüche: Die Nutzung der Gewässer für Wasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion, Energieversorgung und andere; die Erhal- tung der guten Qualität des Oberflächen- und Grundwassers und der ökologischen Funktionen von Seen und Fliessgewässern; der Schutz vor den Gefahren des Wassers, um Menschenleben, nutzbares Land und Sachwerte zu bewahren.

An einem einzelnen Gewässer können sich diese Ansprüche gegenseitig überlagern, was zu Zielkonflik- ten führt und Einzelprojekte blockieren kann. Wird in einem solchen Fall der Betrachtungsraum auf das Gewässereinzugsgebiet erweitert und werden weitere Ansprüche berücksichtigt, kann das die Lösungs- findung erleichtern.

2011 hat Wasser-Agenda 21 das Leitbild Einzugsgebietsmanagement veröffentlicht. Das Leitbild fordert eine Gewässerbewirtschaftung, welche die Gewässer als Gesamtsystem und das Einzugsgebiet als Be- zugraum versteht. Durch regionale Abstimmung, transparente Güterabwägung und klare Prioritäten- setzung soll damit eine effiziente und zielorientierte Gewässerbewirtschaftung ermöglicht werden.

In den Folgejahren hat das BAFU zusammen mit zahlreichen Akteuren der Schweizer Wasserwirtschaft verschiedene Grundlagen und Instrumente erarbeitet, um die Grundsätze des Leitbildes zu konkretisie- ren. Als neuste und letzte Praxisgrundlagen wurden drei Module zur mengenmässigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen erarbeitet, welche nun zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund sich ändern- der gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und des Klimawandels zeigen sie auf, wie durch eine vorausschauende regionale Planung der Wasserressourcen Wassermengenkonflikte frühzeitig angegangen und vermieden werden können. 

 

Lehrgang Umweltberatung und -kommunikation

01.09.2017

Der Lehrgang «Umweltberatung und -kommunikation» ist neben dem Lehrgang «Projektmanagement Natur und Umwelt» die einzige Ausbildung im Umweltbereich auf Niveau Berufsprüfung, die sich sowohl an Akademiker wie auch an Personen mit einem Berufslehrabschluss oder einem mindestens gleichwertigen Titel richtet.


Die Ausbildung legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Kernqualifikationen in Kommunikation und Beratung, Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit sowie Projektmanagement im Umweltbereich. Sie ermöglicht zudem auf Niveau eidgenössischem Fachausweis die Spezialisierung in einem Berufsfeld.

Dauer
19 Monate | 53 Tage

Kursort
Zürich mit Exkursionen im Raum Thun

Abschlüsse
Umweltberater / Umweltberaterin mit eidg. Fachausweis

Zielpublikum
Der Lehrgang «Umweltberatung und -kommunikation» richtet sich an eine grosse Bandbreite von Berufstätigen, die sich Kompetenzen in der Umweltberatung und -kommunikation aneignen möchten. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufslehre oder eine gleichwertige Ausbildung sowie Berufserfahrung.

Ziel
Umweltberater und Umweltkommunikatorinnen konzipieren innovative Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit. Sie verfügen über die Kompetenzen, diese umzusetzen und Dritte dazu zu bewegen, ökologische Herausforderungen verstärkt zu berücksichtigen. Sie verfügen über Kernqualifikationen in Kommunikation, und Beratung, Sensibilisierungs- und Bildungsarbeit sowie Projektmanagement im Umweltbereich.